Unsere große Tour durch Süddeutschland, die Schweiz und Norditalien
Unsere Reise begann in Bremen, wo wir voller Vorfreude ins Auto stiegen und Richtung Süden aufbrachen.
Die erste große Etappe führte uns für zwei Nächte nach Lustenau am Bodensee.
Orte die wir besucht haben :
Meersburg – ein kurzer Halt mit historischem Flair
Lindau – charmante Altstadt direkt am Wasser
Konstanz – lebendige Stadt mit Seepromenade
Rheinfall – Europas größter Wasserfall, ein beeindruckendes Naturschauspiel
Lago Maggiore & Umgebung
Von dort aus ging es weiter zum Lago Maggiore, wo wir 5 Nächte verweilten. Die Region bot uns traumhafte Ausflüge:
Stresa – elegante Seepromenade und Blick auf die Borromäischen Inseln
Zermatt – ein Abstecher in die Schweizer Alpen mit Blick aufs Matterhorn
Wanderungen – durch Wälder, entlang von Bergpfaden und mit spektakulären Aussichten
Städtezauber & Küstenflair
Unsere Route führte uns weiter nach Turin, wo wir das urbane Leben und die Architektur genossen, und anschließend nach Genua, das mit seinem Hafen und den engen Gassen faszinierte. Unsere nächste Unterkunft lag in Cavi di Lavagna, ein ruhiger Küstenort, wo wir zwei Nächte verbrachten, perfekt für Ausflüge nach:
Portofino – mondänes Fischerdorf mit Postkartenkulisse
Cinque Terre – bunte Dörfer an steilen Klippen, verbunden durch Wanderwege
Kultur & Geschichte
Über Pisa ging es nach Florenz, wo wir in der Toskana übernachteten – ein wahres Juwel im Herzen Italiens. Danach weiter nach Bologna, bekannt für seine Arkaden und kulinarischen Genüsse. In der Nähe von Mailand übernachteten wir und machten Abstecher nach:
Monza – mit seiner berühmten Rennstrecke
Bergamo – charmante Altstadt mit Panoramablick
Gardasee & Naturerlebnisse
Am Gardasee- Limone ließen wir die Seele baumeln und erkundeten:
Malcesine – mittelalterliches Flair am Seeufer
Monte Baldo – mit der Seilbahn hoch hinaus zu alpinen Wanderwegen
Tibeterbrücke & Wasserfall – ein kleines Abenteuer inmitten der Natur
Finale in München
Zum krönenden Abschluss ging es nach München, wo wir das Oktoberfest besuchten .
Insgesamt legten wir rund 5000 Kilometer zurück und waren 2 1/2 Wochen unterwegs – eine Reise voller Eindrücke, Begegnungen und unvergesslicher Momente. Ein echtes Abenteuer auf vier Rädern! Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich auf diese Reise mitbegleitet.

Bodensee
Gegen zwei Uhr nachts starteten wir unsere Reise in Bremen. Die Straßen waren frei, und so kamen wir zügig über die A7 voran. Da die Fahrt so reibungslos verlief, entschieden wir uns spontan für einen kleinen Umweg – mit Zwischenstopps in Meersburg und Lindau, bevor wir schließlich unser erstes Ziel in Lustenau am Bodensee erreichten.
Meersburg
Altstadt
Die Altstadt vom Meersburg ist eine der schönsten am Bodensee. Sie wird geprägt von Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäusern und verwinkelte Gassen – perfekt für einen entspannten Stadtbummel.

Magische Säule
Die Magische Säule ist eine Skulptur an der Promenade in Meersburg am Bodensee. Sie ist schön gestaltet und von dort hat man einen tollen Blick auf den See.

Seepromenade
Die Hauptpromenade in Meersburg lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Von hier aus genießt man einen herrlichen Blick auf den Bodensee und die historische Altstadt. Entlang der Promenade finden sich zahlreiche Bars, Restaurants und kleine Geschäfte – ideal zum Bummeln, Entspannen, Souvenirs kaufen und regionale Spezialitäten probieren.

Impressionen

Lindau
Wir haben außerhalb der Brücke zur Altstadt geparkt und sind gemütlich am Wasser entlang in die historische Altstadt spaziert. Lindau ist bekannt für ihre einzigartige Altstadtinsel. Am Hafen stehen die beeindruckende Statue des Bayerischen Löwen und der steinerne Lindauer Leuchtturm – beide bieten einen wunderschönen Blick auf den Bodensee und die umliegenden Alpen.
🅿️ Parktipp für unterwegs: In Norddeutschland haben wir bereits gute Erfahrungen mit der EasyPark-App gemacht – und auch auf unserer Reise war sie ein echter Gewinn. Fast jeder Parkplatz ließ sich damit problemlos nutzen, ganz ohne Kleingeld. Besonders praktisch: Man kann direkt vom Handy aus die Parkzeit verlängern. Einfach, bequem und stressfrei!
Parkplatzmarkierungen
Weiße Markierungen kennzeichnen meist kostenfreie Parkplätze, allerdings oft mit zeitlicher Begrenzung. Blaue Linien hingegen bedeuten gebührenpflichtiges Parken. Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert ein Bußgeld.
Unser Tipp: Immer auf die Bodenmarkierungen und Schilder achten – so bleibt der Urlaub stressfrei und ohne böse Überraschungen.
01
Hotel in Lustenau
Für unsere Reise haben wir uns für das Holiday Inn Express in Lustenau entschieden – eine ideale Wahl für Ausflüge in die Schweiz und rund um den Bodensee. Das Hotel liegt verkehrsgünstig und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
📍 Adresse: Holiday Inn Express Lustenau Millenniumpark 23, 6890 Lustenau, Österreich
02
Vignetten und Maut
Für unsere Reise haben wir alle nötigen Vignetten bequem online über den ADAC erworben.
🔹 Österreich: – 10-Tages-Vignette für Pkw: €11,50 – 1-Tages-Vignette für Pkw: €8,60 – Brennerautobahn (Streckenmaut): €11,50
🔹 Schweiz: – es gibt nur die Jahresvignette: CHF 40 (ca. €42)
Zusätzlich haben wir uns für die Vintrica Mautbox entschieden – eine praktische Lösung für automatische Mautabrechnung in mehreren Ländern. Besonders angenehm: keine Jahresgebühr und volle Kostenkontrolle. (ca. 160€ an Mautgebühren). Ein weiterer Vorteil: Dank der digitalen Vignetten und der Mautbox mussten wir nicht an den Mautstellen anhalten und konnten so lange Wartezeiten und Staus problemlos vermeiden.
03
Essen
Die Schattenburg in Feldkirch lag nur etwa 20 Minuten entfernt und weckte schöne Kindheitserinnerungen. Besonders bekannt ist sie für das legendäre Schattenburg-Schnitzel, das im Burgrestaurant serviert wird – riesig, knusprig und einfach lecker. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen des Essens, sondern auch wegen der beeindruckenden mittelalterlichen Atmosphäre.
📍 Adresse: Schattenburg Museum & Restaurant Burggasse 1 6800 Feldkirch, Österreich

Tipps für die Umgebung, die wir nicht geschafft haben
1. Die Pfahlbauten von Unteruhldingen
Die Pfahlbauten von Unteruhldingen sind ein faszinierendes archäologisches Freilichtmuseum direkt am Bodensee . Sie zeigen rekonstruierte Dörfer aus der Steinzeit und Bronzezeit, die auf Holzpfählen über dem Wasser gebaut wurden – so, wie es die Menschen vor über 6.000 Jahren tatsächlich getan haben.
2. Ausflugstipp ab Bregenz: Wanderung durch die Rappenlochschlucht
Nur etwa 20 Minuten von Bregenz entfernt liegt die Rappenlochschlucht – eine der größten und beeindruckendsten Schluchten Mitteleuropas. Die Wanderung beginnt im Dornbirner Ortsteil Gütle, wo du direkt in die wildromantische Natur eintauchst.
Die Strecke führt über schmale Stege, vorbei an tosenden Wasserfällen und durch imposante Felsformationen. Besonders spektakulär ist der neu angelegte Steig entlang der Felswand, der nach einem Felssturz entstanden ist und atemberaubende Ausblicke in die Schlucht bietet.
* Wanderroute:
Start: Gütle (Dornbirn)
Ziel: Rundweg über die Rappenlochschlucht bis zum Staufensee und zurück
Länge: ca. 6 km
Dauer: etwa 1–1,5 Stunden
Höhenmeter: ca. 100 m aufwärts und abwärts
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer, auch für Familien geeignet.
3. Mit der Karrenseilbahn auf den Dornbirner Hausberg
Nur rund 20 Minuten von Bregenz entfernt bringt dich die Karrenseilbahn in wenigen Minuten auf den 976 Meter hohen Karren, den Hausberg von Dornbirn. Schon die Fahrt mit der Seilbahn bietet einen herrlichen Blick über das Rheintal, den Bodensee und bis zu den Schweizer Alpen.
Oben angekommen erwartet dich die spektakuläre Karren-Kante – ein 12 Meter langer gläserner Steg mit Rundumblick und perfekter Fotokulisse. Direkt daneben lädt das Panoramarestaurant zum Genießen ein: regionale Küche, stilvolles Ambiente und ein Ausblick, den man nicht vergisst.
Öffnungszeiten: Täglich von 9:00 bis 23:00 Uhr, sonntags bis 21:00 Uhr
📍 Adresse: Karrenseilbahn Dornbirn Gütle 11 6850 Dornbirn, Österreich
4. Pfänderbahn
Die Pfänderbahn bringt dich in nur sechs Minuten von Bregenz auf den 1.064 Meter hohen Pfänder – den bekanntesten Aussichtspunkt der Region. Oben angekommen erwartet dich ein atemberaubender Panoramablick über den gesamten Bodensee, das Rheintal und die Alpen von Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Neben der Aussicht bietet der Pfänder auch tolle Aktivitäten:
Alpenwildpark mit Steinböcken, Murmeltieren und Wildschweinen – besonders beliebt bei Familien
Wanderwege für alle Schwierigkeitsgrade, z. B. zur Fluh oder über den Gschliefweg zurück ins Tal
Gasthaus Pfänderdohle mit zünftiger Hausmannskost und Kuchen
Fahrzeiten: Täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr, Fahrten alle 30 Minuten – bei Bedarf auch häufiger
📍 Adresse: Pfänderbahn Bregenz Steinbruchgasse 4 6900 Bregenz, Österreich
Konstanz & Rheinfall
Seit 1993 steht die neun Meter hohe Statue „Imperia“ von Peter Lenk am Bodenseeufer in Konstanz. Sie erinnert satirisch an das Konstanzer Konzil und zeigt eine Kurtisane, die einen König und einen Papst als kleine Figuren in den Händen hält – ein Symbol für die weltlichen und kirchlichen Machtverhältnisse jener Zeit. Die Statue dreht sich alle vier Minuten um ihre Achse und wird nachts eindrucksvoll beleuchtet.

Sie blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt und begeistert mit historischen Gassen, mittelalterlichen Gebäuden und sakraler Architektur. Highlights sind das Konstanzer Münster, das Dominikanerkloster und die charmante Zollernstraße mit Boutiquen und Feinkostläden. Der älteste Stadtteil, Niederburg, bietet spätmittelalterliche Häuser, gemütliche Restaurants und Weinstuben.

Der Hafen von Konstanz liegt direkt an der Altstadt gegenüber dem Bahnhof und bietet einen herrlichen Blick über den Bodensee. In den letzten Jahren hat sich die Promenade zu einem lebendigen Treffpunkt mit Cafés, Restaurants und Kunsthandwerk entwickelt. Ob Sonnenaufgang oder später Abend – hier ist immer etwas los. Der Hafen ist zudem Ausgangspunkt für die Bodenseeflotte und den Katamaran nach Friedrichshafen.

Der Rheinfall bei Schaffhausen in der Schweiz ist ein spektakuläres Naturwunder – und mit 23 Metern Höhe und 150 Metern Breite einer der größten und wasserreichsten Wasserfälle Europas

Mächtige Wassermassen: Im Sommer stürzen bis zu 600.000 Liter pro Sekunde über die Felsen.
Abends wird der Wasserfall stimmungsvoll in Szene gesetzt.

Besucher können über Stege ganz nah ans tosende Wasser heran oder mit dem Boot zur Felsenplattform fahren
Kosten: CHF 5 + Parkgebühren (Rundweg zu Fuss)

Lago Maggiore
Unsere tolle Unterkunft haben wir über Lagoreisen.de gebucht:
Appartamento Cicci Bello am Lago Maggiore in Ghiffa , Via Marconi 24, 28823 Ghiffa (VB), Italien

Cicco Bello
Ghiffa ist ein beschaulicher Ort am Lago Maggiore. Es gibt ein kleines Restaurant und einen kleinen Lebensmittelladen für den täglichen Bedarf. Die Wege zu den Häusern sind oft eng und steil – typisch für die Hanglage des Ortes und seinen ursprünglichen Charme.

Verbania
Ist die nächste größere Stadt.
(ca. 10 Min. Autofahrt)
Verbania bietet neben Sehenswürdigkeiten auch gute Einkaufsmöglichkeiten – darunter ein Lidl-Markt für den täglichen Bedarf.

Bademöglichkeit
Direkt unter der Ferienwohnung befindet sich ein öffentlicher Zugang zum See mit einem kleinen Steinstrand. Ideal für eine spontane Abkühlung, ruhige Sonnenstunden oder einfach, um den Blick über das Wasser schweifen zu lassen. Ein echter Pluspunkt für alle, die Natur und Ruhe lieben – ganz ohne Trubel.
Maggiatal und Basòdino-Gletscher
Gleich zu Beginn unseres Aufenthalts haben wir uns auf den Weg Richtung Tessin zum Basòdino Gletscher gemacht. Die rund 1,5-stündige Fahrt durch das Maggiatal war bereits ein Erlebnis für sich – kurvenreich, wildromantisch und landschaftlich beeindruckend.
Oben angekommen, erwartete uns eine anspruchsvolle Wanderung zum Stausee Lago Zött. Der Weg führt durch alpines Gelände und ist definitiv nichts für ungeübte Wanderer – aber die Aussicht und die Stille dort oben sind jede Anstrengung wert.
Unsere Eindrücke haben wir in Bildern festgehalten – sie erzählen von rauer Schönheit, klarer Bergluft und einem gelungenen Start in die Natur des Tessins.
Das Maggiatal, eingebettet in die beeindruckende Bergwelt des Schweizer Kantons Tessin, ist ein echtes Juwel für Naturliebhaber, Wanderfreunde und Ruhesuchende. Es erstreckt sich von der lebhaften Stadt Locarno am Lago Maggiore bis tief hinein in die alpine Landschaft der südlichen Schweizer Alpen.
Was das Tal besonders macht, ist sein Kontrast: Während der untere Teil mit üppiger Vegetation, Kastanienwäldern und kleinen Dörfern mediterranes Flair versprüht, zeigt sich der obere Abschnitt rau und ursprünglich – mit steilen Felswänden, tosenden Wasserfällen und glasklaren Bergseen.
Ein Highlight ist das abgelegene Valle Bavona, das bis heute ohne Stromversorgung auskommt und mit seinen traditionellen Steinhäusern und wilden Schluchten wie aus einer anderen Zeit wirkt. Ebenso beeindruckend ist das Valle Lavizzara, das sich durch seine Ruhe und Ursprünglichkeit auszeichnet.
Wer hoch hinaus möchte, kann von San Carlo aus mit der Seilbahn nach Robiei fahren – ein alpines Plateau mit Blick auf Gletscher und den gleichnamigen Stausee. Die Seilbahn ist von 1. Juli bis 27. August in Betrieb und fährt stündlich zwischen 8:00 und 17:00 Uhr.
Das Maggiatal ist Teil des Naturparks und bietet zahlreiche Wanderwege, von gemütlichen Spaziergängen entlang des Flusses Maggia bis zu anspruchsvollen Bergtouren.
Reisetipp für die Schweiz: Da die Schweiz nicht zur EU gehört, können beim mobilen Surfen hohe Roaming-Gebühren entstehen. Am besten vor der Einreise die mobilen Daten deaktivieren oder einen passenden Tarif buchen. Wir haben uns vorab die Schweizer Karte über Google Maps heruntergeladen – so konnten wir sie unterwegs ganz bequem offline nutzen und blieben trotzdem orientiert.


Verzascatal
Das Verzascatal zählt zu den eindrucksvollsten Tälern im Tessin. Kristallklares, grün schimmerndes Wasser schlängelt sich durch die felsige Landschaft und lädt zum Staunen und Fotografieren ein. Besonders sehenswert ist die historische Steinbrücke Ponte dei Salti, die sich elegant über den Fluss spannt – ein beliebter Spot für Naturfreunde und Hobbyfotografen.
Ganz in der Nähe erhebt sich die imposante Verzasca-Staumauer, bekannt aus dem James-Bond-Film „GoldenEye“. Mit ihren 220 Metern Höhe ist sie nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern auch Schauplatz für spektakuläre Bungee-Sprünge.
Nach unserer Tour durch das Maggiatal blieb noch etwas Zeit, also machten wir spontan einen Abstecher ins Verzascatal. Dort angekommen, wurden wir Zeugen von zwei waghalsigen Bungee-Sprüngen von der imposanten Verzasca-Staumauer, es hat definitiv in den Fingern gekribbelt, selbst zu springen. Wer den Sprung wagt, sollte etwa 300 CHF einplanen .

Stresa
Stresa liegt etwa 22 km südlich von Ghiffa am Westufer und ist ein eleganter Kurort. Sie gilt als eine der Perlen des Lago Maggiore. Die Altstadt bietet viele Boutiquen und Restaurants. Wir haben den Spaziergang entlang der Promenade in vollen Zügen genossen – den mediterrane Flair, die Aussicht auf den See und das entspannte Treiben .
Ein kleiner Hinweis für Restaurantbesuche in Italien: Es wird häufig eine sogenannte „Coperto“-Gebühr berechnet – eine Pauschale für das Gedeck, Brot und Service, die zusätzlich zum Essen auf der Rechnung erscheint. Also nicht wundern, wenn am Ende ein paar Euro mehr draufstehen.
Nach unserem Aufenthalt in Stresa stand noch ein weiteres Ziel auf dem Plan: der Monte Mottarone.
Ursprünglich wollten wir mit der Seilbahn hinauffahren, doch diese ist seit einem tragischen Unfall außer Betrieb. Stattdessen haben wir die alternative Route gewählt und sind über die Privatstraße der Familie Borromeo zum Gipfel gefahren – eine landschaftlich reizvolle Strecke, für die allerdings eine Mautgebühr fällig wird. Diese Gebühr wurde automatisch über unsere Mautbox übernommen.
Oben auf dem Monte Mottarone angekommen, wurden wir leider von dichtem Nebel empfangen – die Aussicht, auf die wir uns so gefreut hatten, blieb verborgen. Zum Vergleich haben wir ein Foto beigefügt, das zeigt, wie beeindruckend der Blick bei klarer Sicht sein kann.
Stattdessen haben wir die Zeit genutzt, um gemütlich etwas zu trinken und anschließend mit der Alpyland-Bahn eine rasante Fahrt den Hang hinunter zu genießen – ein gelungener Abschluss trotz des Wetters.
Monte Mottarone


Stresa


Promenade


Zermatt
Am nächsten Tag war für den Lago Maggiore Regen angesagt, also schlug mein Mann spontan einen Ausflug nach Zermatt vor. Die Fahrt von Ghiffa nach Täsch – dem letzten Ort vor Zermatt – dauerte etwa 2 Stunden und führte uns durch zahlreiche Serpentinen und Tunnel. Und plötzlich, wie aus dem Nichts, zeigte sich die Sonne und tauchte die Berglandschaft in ein warmes Licht.
Da wir den Trip nicht groß geplant hatten, waren wir überrascht, als die Straße in Täsch endete – denn Zermatt ist autofrei. Von dort ging es mit der Matterhorn Gotthard Bahn weiter, die im 20-Minuten-Takt zwischen Täsch und Zermatt pendelt. Die Fahrt dauert etwa 12 Minuten und kostet CHF 16.40 für Hin- und Rückfahrt pro Erwachsenem.
Unser Auto stellten wir im Matterhorn Terminal Täsch ab – einem großen Parkhaus direkt am Bahnhof. Die Tagesgebühr beträgt dort etwa CHF 11.
Auch in Zermatt hatten wir leider kein Wetterglück – das berühmte Matterhorn war komplett in Wolken gehüllt und blieb uns verborgen. Mit seinen 4.478 Metern Höhe zählt es zu den imposantesten Gipfeln der Alpen.
Die Seilbahn kostet 95 CHF pro Person
Da der Blick auf den Berg verwehrt blieb, haben wir stattdessen die Stadt erkundet. Zermatt selbst ist ein Erlebnis: elegante Chalets, internationale Gäste, und ein lebendiges Treiben – allein das Beobachten der Menschen war ein Highlight für sich.
Was allerdings auffällt, sind die Preise: Für ein einfaches Schnitzel ohne Beilagen zahlt man schnell 45 Euro – Zermatt ist eben nicht nur hoch gelegen, sondern auch hochpreisig.
Arona
Am Dienstag machten wir uns auf den Weg nach Arona, um den Wochenmarkt zu besuchen. Von 8:00 bis 13:00 Uhr erstreckt sich der Markt entlang der malerischen Uferpromenade – ein echtes Erlebnis für alle Sinne.
Zwischen den Ständen findet man alles, was das Herz begehrt: frisches Obst und Gemüse, aromatischen Käse, Fisch, Fleisch und viele regionale Spezialitäten. Daneben gibt es auch eine große Auswahl an Kleidung, Lederwaren, Haushaltsartikeln und Accessoires – perfekt zum Stöbern und Entdecken.
Im Anschluss ging es noch durch die schmalen Gassen der Altstadt.
Zum Abschluss lohnt sich ein Cappuccino mit Blick auf den See – Arona zeigt sich hier von seiner entspanntesten Seite.




Ausflugstipps die wir nicht geschafft haben
1. Botanischen Gärten der Villa Taranto
Die botanischen Gärten der Villa Taranto in Pallanza sind ein echtes Highlight am Lago Maggiore. Mit ihrer Vielfalt an exotischen Pflanzen, den gepflegten Wegen und dem Blick auf den See bieten sie eine wunderbare Kulisse für einen entspannten Spaziergang. Wer Natur und Ruhe liebt, sollte sich diesen Ort unbedingt vormerken – ideal für einen halben Tagesausflug mit viel Atmosphäre.
Die Gärten sind täglich geöffnet (April–September: 9–18 Uhr, Oktober–November: 9–17 Uhr). Der Eintritt beträgt 12 €, ermäßigt 6 €.
Verbania VB IT, Via Vittorio Veneto, 111, 28922 Pallanza VB, Italien
2. Panoramaweg in Agra – Blick über den Lago Maggiore
Ein echter Geheimtipp für Naturliebhaber: Der kleine Ort Agra bietet mit dem „Giro del Sole e della Luna“ einen herrlichen Rundweg durch schattige Wälder und mit spektakulärer Aussicht auf den Lago Maggiore. Besonders bei Sonnenuntergang entfaltet sich hier eine magische Stimmung. Von den Höhen aus sieht man sogar bis zum Monte Lema und zum Luganer See in der Schweiz – ein perfekter Ort für einen entspannten Spaziergang mit Weitblick.
Via Giro del Sole, 7, 21010 Agra VA, Italien
3. Villa della Porta Bozzolo in Casalzuigno
Wer historische Architektur und gepflegte Gärten liebt, sollte einen Besuch der Villa della Porta Bozzolo einplanen. Die elegante Villa aus dem 16. Jahrhundert liegt auf einer Anhöhe und bietet nicht nur kunstvolle Fresken und barocke Räume, sondern auch eine weitläufige Gartenanlage mit Blumen und Blick ins Tal.
Geöffnet ist die Villa von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 12 €, ermäßigt 5 €. Ein lohnender Abstecher für alle, die Kultur und Ruhe verbinden möchten.
Viale Senatore Camillo Bozzolo, 5, 21030 Casalzuigno VA, Italien
4. Isola Bella
Ein Besuch auf der Isola Bella ist wie eine Reise in die Welt des italienischen Adels. Die prachtvolle Insel war einst ein Rückzugsort für lombardische Aristokraten und gehört bis heute der Familie Borromeo. Besonders beeindruckend sind die barocken Gärten mit ihren kunstvollen Terrassen – und natürlich die weißen Pfauen, die dort frei umherstreifen.
Von März bis Oktober ist die Insel täglich von 9 bis 17:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 13,50 €, ermäßigt 7 €. Wer auch die Isola Madre besuchen möchte, kann ein Kombiticket für 24 € (ermäßigt 17 €) nutzen. Ein Aperitif auf der benachbarten Fischerinsel rundet den Ausflug perfekt ab.
5. Spaziergang am Seeufer in Laveno
Nach einem sonnigen Tag bietet Laveno die perfekte Kulisse für einen entspannten Abend. Der charmante Ort am Lago Maggiore lädt zum Flanieren entlang der Uferpromenade ein – mit Blick aufs Wasser, einem Eis in der Hand und mediterranem Flair. Wer Hunger hat, sollte die „Pizzeria Dispensa Due Porti“ ausprobieren – dort gibt’s traditionelle Pizza in gemütlicher Atmosphäre. Auch die umliegenden Orte wie Ispra und Candobbio sind einen Abstecher wert.
6. Sasso del Ferro – Hoch hinaus mit Aussicht
Über Laveno erhebt sich der Sasso del Ferro, ein über 1000 Meter hoher Berg mit spektakulärem Blick auf den Lago Maggiore. Wer es bequem mag, nimmt die offene Kabinenseilbahn „Funivia del Lago Maggiore“ direkt vom Ortszentrum – ein kleines Abenteuer mit großem Panorama. Alternativ führt auch ein Wanderweg hinauf, ideal für Naturfreunde. Ob zu Fuß oder per Seilbahn: Der Ausblick vom Gipfel ist jede Mühe wert.
Ein besonderes Extra: Die Region gehört zum Parco Regionale Campo dei Fiori und lässt sich wunderbar mit einer Fährfahrt von Intra nach Laveno verbinden.






Turin
Wir sind früh in Ghiffa gestartet. Nach ca. 2 Std. Fahrt haben wir Turin erreicht.
Da es in den Städten eine ZTL Zone (Verkehrsbeschränke Zone) gibt, die man nur zu bestimmten Zeiten befahren darf und die bei Missachtung hohe Strafen zur Folge haben, haben wir eine Parkgarage außerhalb dieser Zone angefahren.
Via Paolo Sacchi, C.so Vittorio Emanuele II, 10128 Torino TO, Italien
Von dort sind es ca. 1, 6 KM zur Mole Antonelliana: Dem Wahrzeichen der Stadt. Vom Kuppelturm aus bietet sich ein großartiger Blick über Turin und die Alpen im Hintergrund. Das Gebäude liegt etwa zehn Gehminuten vom Königspalast entfernt. Für rund 8 Euro gelangt man mit einem freischwebenden Aufzug zur Aussichtsplattform – Tickets sollten im Voraus gekauft werden. Zum Ticket für den freischwebenden Fahrstuhl
Auf dem Hinweg sind wir gelaufen und haben uns die Via Roma angeschaut. Die Via Roma in Turin ist eine elegante Fußgängerzone, die die Piazza San Carlo mit dem Palazzo Reale verbindet. Unter den Arkaden der historischen Gebäude befinden sich Geschäfte bekannter Marken wie Louis Vuitton, Ferragamo und Swarovski. Straßenmusiker sorgen für Unterhaltung und tragen zur lebendigen Atmosphäre bei.
Die Piazza San Carlo gilt als zentraler Platz Turins und beeindruckt mit gut erhaltenen Gebäuden aus dem 17. Jahrhundert. An der Südseite stehen die beiden Kirchen Santa Cristina mit Glockenturm und San Carlo Borromeo. In der Mitte des Platzes befindet sich die bronzene Reiterstatue von Herzog Emanuel Philibert von Savoyen.
Auf dem Rückweg sind wir in den Bus gestiegen. Google Maps ist hier sehr hilfreich um den richtigen Bus zu erwischen.
Tipp: Im Bus braucht man für jedes Ticket eine andere EC Karte. Diese wird an den Automaten gehalten und es wird ein einfaches Ticket gebucht. Im Bus selbst kann man kein Ticket kaufen.
Genua
Die Weiterfahrt nach Genua betrug ca. 2 Std.
Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg nach Genua. Um keine Zeit mit Restaurantbesuchen zu verlieren, hatten wir uns eine kleine Lunchbox vorbereitet.
Die Parkplatzsuche in der Stadt erwies sich als schwierig – die Straßen sind eng und verwinkelt. Schließlich stellten wir unser Auto in der Garage Tapo, an der Piazza Bandiera 2, 16124 Genova ab. Dort mussten wir den Schlüssel abgeben, damit das Fahrzeug vom Personal geparkt wird – ein System, das wir bereits aus Malága kannten und als sehr praktisch empfunden hatten.
Genua hat eine sehenswerte Altstadt mit engen Gassen, alten Stadttoren wie der Porta dei Vacca und vielen historischen Gebäuden aus der Renaissance. Die Fassaden sind oft mit Fresken und Reliefs verziert.
Der Hafen gehört zu den größten Italiens und liegt direkt neben der Altstadt. Dort findet man das Aquarium, das Meeresmuseum Galata und viele Restaurants. Der Bereich wurde modernisiert und ist gut für Spaziergänge am Wasser geeignet.
- Der Mercato Orientale gehört zu den ältesten Märkten in Genua und wurde 1899 eröffnet. Trotz seines Namens hat er nichts Orientalisches – er liegt einfach östlich vom Stadtzentrum. Hier gibt es viele Stände mit Käse, frischem Fleisch, Wurstwaren, Gebäck, Pesto und handgemachter Pasta. Am Wochenende ist der Markt besonders gut besucht. Wer es ruhiger mag, sollte unter der Woche vorbeischauen.
- Die Via Sottoripa verläuft entlang des alten Hafens zwischen den Metrostationen Darsena und San Giorgio. Unter den historischen Arkaden findest du Focacciastände, Souvenirläden und kleine Restaurants. Die Atmosphäre erinnert ein wenig an einen Basar – und bei den Souvenirs lohnt sich manchmal das Feilschen.
- Der Leuchtturm Torre della Lanterna steht am westlichen Ende des alten Hafens von Genua und ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Seit 1128 leuchtet er jeden Abend und gilt als der höchste noch aktive Leuchtturm der Welt – mit einem 77 Meter hohen Turm auf einem 40 Meter hohen Felsen. In der Umgebung gibt es einen kleinen Park mit Aussicht sowie ein Museum im Inneren des Leuchtturms.
- Zum Castello d’Albertis gelangt man mit dem Montelgalletto-Aufzug – einer besonderen Kombination aus Seilbahn und Senkrechtlift. Die Anlage stammt aus dem Jahr 1929 und ist weltweit einzigartig. Im Schloss befindet sich das Museum der Weltkulturen mit Sammlungen aus verschiedenen Kontinenten.

Um den historischen Aufzug zur Spianata Castelletto zu finden, muss man etwas aufmerksam sein – der Eingang an der Piazza del Portello 8 , hinter der Bushaltestelle ist eher unauffällig. Der Jugendstil-Aufzug stammt aus dem Jahr 1909 und bringt Besucher in wenigen Sekunden 57 Meter hoch. Oben erwartet einen ein weiter Blick über die Altstadt und den Hafen von Genua. Für die Fahrt genügt ein normales AMT-Ticket, das auch für Bus und Bahn gilt. Mit einem 24-Stunden-Ticket kann man den Aufzug beliebig oft nutzen. Der Automat befindet sich am Anfang des Tunnels.





Cavi di Lavagna
Unsere nächste Unterkunft war ca. 40 Min. von Genua entfernt in Cavi di Lavagna.
Hotel Doria - Lavagna ,Via Torrente Barassi, 3 Cavi di Lavagna 16033 .
Unser Fazit
Wer gerne Städtereisen unternimmt, sollte für Turin und Genua mehr Zeit einplanen – beide Städte bieten viel Sehenswertes. Für uns persönlich war der Besuch ausreichend, wir haben einen guten Eindruck gewonnen und das Wichtigste gesehen.
Cavi di Lavagna war für uns ein guter Ausgangspunkt für unsere geplanten Ausflüge nach Portefino und Cinque Terre. Es ist ein beschaulicher Ort, der wenig überlaufen ist und der Möglichkeiten zum Schwimmen und ausruhen bietet.


Portefino
Portefino liegt ca 40 min. von Cavi di Lavagna entfernt.
Parken: Wenn du mit dem Auto nach Portofino fahren möchtest, nimm am besten die A12 und verlasse die Autobahn bei der Ausfahrt Rapallo. Von dort folgst du den Schildern nach Santa Margherita Ligure und anschließend weiter Richtung Portofino. Die Strecke führt entlang der Küste und bietet schöne Ausblicke – allerdings sind die Straßen teilweise eng und kurvig.
In Portofino selbst beginnt direkt am Ortseingang die Fußgängerzone. Autos dürfen dort nicht weiterfahren, daher musst du dein Fahrzeug in der Tiefgarage abstellen. Die zentrale Parkgarage ist gut ausgeschildert und liegt unterhalb des Ortes.
Pro Std. kostet die Parkgarage 3 €. Da wir früh vor Ort waren, haben wir auch noch einen Platz bekommen. In den Monaten, die sehr überlaufen sind fahren auch Schiffe von Rapallo oder Santa Margharita.
Portofino ist ein malerisches Fischerdorf an der ligurischen Riviera, das mit seiner bunten Häuserkulisse und dem eleganten Yachthafen wie aus einem Bilderbuch wirkt. Obwohl der Ort klein ist – mit nur etwa 400 Einwohnern – zieht er jedes Jahr zahlreiche Besucher an, darunter auch Prominente und Luxusreisende.
Am Hafen sind wir der Beschilderung zum Castello Brown gefolgt. Von der Terrasse aus hat man einen weiten Blick über die Bucht – von Portofino bis nach Santa Margherita.
Der Weg hat uns danach noch weiter zum Faro di Portefino geführt. Vom Leuchtturm aus hat man einen herrlichen Blick über das Ligurische Meer.
Cinque Terre
Die Cinque Terre sind fünf malerische Dörfer entlang eines zwölf Kilometer langen Küstenabschnitts in Ligurien, zwischen Genua und Pisa. Als UNESCO-Weltkulturerbe begeistern sie mit ihrer einzigartigen Lage an steilen Klippen und ihren farbenfrohen Fassaden. Von Norden nach Süden heißen sie: Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore.
Jedes dieser Dörfer hat seinen eigenen Charme – klein, verwinkelt und unglaublich fotogen. Ihre besondere Lage macht sie nicht nur zu einem Highlight für Wanderer und Fotografen, sondern auch zu einem unvergesslichen Ziel für alle, die Italien lieben.
Wir sind ca. 45 Min. nach Levanto gefahren und haben uns am Bahnhof eine Cinque Terre Card für 19,50€ gekauft. Von hier aus kann man alle 5 Dörfer anfahren.
Im Vorfeld haben wir uns die Dörfer Vernazza und Manarola ausgesucht. Obwohl wir zu einer wenig überlaufenden Zeit dort waren, waren wir etwas schockiert als der Zug aus dem Tunnel gefahren ist und wir die ganzen Menschenmassen gesehen haben. Es ist sehr überlaufen.
Vernazza
Vernazza zählt zu den schönsten Dörfern der Cinque Terre. Mit seinen engen Gassen, der kleinen Hafenpromenade und dem Blick auf das Meer versprüht der Ort mediterranen Charme. Besonders lohnenswert ist der Spaziergang zum Aussichtspunkt oberhalb des Dorfes – von dort hat man einen fantastischen Blick auf die Küste. Wer Lust auf etwas Süßes hat, sollte das Pistazieneis in der zentralen Gelateria probieren. Für eine schnelle Mahlzeit oder etwas zum Mitnehmen bietet das Restaurant Pippo leckere Optionen.
Manarola
Manarola hat uns besonders gut gefallen – die farbenfrohen Häuser, die steilen Klippen und die Lage direkt am Meer machen den Ort einfach besonders. Ein Spaziergang entlang der Küste führt zu einem Aussichtspunkt mit herrlichem Blick auf das Dorf. Besonders schön ist der Fotospot neben dem Restaurant Nessun Dorma auf der Landzunge im Norden – nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Unser Tipp: Ein kühles Getränk aus einem der kleinen Läden mitnehmen und die Aussicht genießen – ein entspannter Moment mitten in der Cinque Terre.

Pisa
Von Cavi di Lavagna aus erreicht man Pisa in etwa anderthalb Stunden. Die Stadt ist berühmt für ihren Schiefen Turm, der Teil des beeindruckenden Ensembles auf der Piazza dei Miracoli ist. Wer den Turm besteigen möchte, sollte sich frühzeitig um Tickets kümmern, da die Besucherzahl begrenzt ist. Es gibt verschiedene Ticketoptionen, darunter auch Kombitickets, die Zugang zu weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem Dom und dem Baptisterium bieten.
Geparkt haben wir hier:
Via Cammeo Carlo Salomone, 51, 56122 Pisa PI, Italien

Florenz
Von Pisa bis Florenz sind es ca. 1,5 Std.
Parkhaus : Viale Giovanni Amendola, 7, 50121 Firenze FI, Italien . Achtung denkt an die ZTL- Zone.
Vom Parkhaus sind wir mit dem Bus C2 zum Dom gefahren. Das Prinzip ist genau wie in Turin, man hält pro Person jeweils eine EC Karte vor dem Automaten und hat dann ein Einzeltiket gebucht.

Der Dom Santa Maria del Fiore prägt das Stadtbild von Florenz wie kein anderes Bauwerk. Besonders beeindruckend ist die mächtige Kuppel, entworfen von Brunelleschi – ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur. Wer die vielen Stufen bis nach oben meistert, wird mit einem atemberaubenden Panorama über die Dächer der Stadt belohnt.
(Reservierung erforderlich).

Die Ponte Vecchio ist die bekannteste Brücke über den Arno in Florenz und ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Charakteristisch sind die kleinen Läden, die sich entlang der Brücke aneinanderreihen – heute vor allem Juweliere, während früher Handwerker wie Schmiede und Gerber dort arbeiteten. In der Mitte der Brücke steht eine Büste des berühmten Goldschmieds Benvenuto Cellini, umgeben von einem Gitter, an dem verliebte Paare ihre Vorhängeschlösser befestigen – als Symbol für ewige Liebe.

Die Fontana del Porcellino ist eine der bekanntesten Brunnenfiguren in Florenz. Der bronzene Wildschwein-Kopf zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an, die ihm über die Schnauze streichen – ein Ritual, das Glück bringen soll. Viele werfen auch eine Münze in das Gitter unter seinen Pfoten, in der Hoffnung, eines Tages nach Florenz zurückzukehren. Die Legende besagt, dass ein junger Mann für immer ein Wildschwein bleiben würde, wenn er das Geheimnis seiner großen Liebe preisgibt.
Innenstadt
Via de’ Tornabuoni: Die Luxusmeile von Florenz mit Flagship-Stores von Gucci, Prada, Ferragamo und anderen italienischen Designern.
Via dei Calzaiuoli: Verbindet den Dom mit der Piazza della Signoria – hier findest du Modeketten, Schuhläden und Souvenirshops.
Mercato Centrale
Der Mercato Centrale ist eine überdachte Markthalle in Florenz, die mit ihrer lebendigen Atmosphäre und einer großen Auswahl an frischen Lebensmitteln begeistert. Von Fleisch, Fisch und Gemüse bis hin zu Pasta und Obst – hier findest du alles, was das kulinarische Herz höherschlagen lässt. Im oberen Bereich der Halle laden verschiedene Stände dazu ein, frisch zubereitete toskanische Spezialitäten wie Porchetta zu probieren. Rundherum sorgen gemütliche Weinbars für entspannte Pausen. Neben Lebensmitteln gibt es auch Souvenirs und Kleidung – ideal für einen kleinen Einkaufsbummel zwischendurch.
Piazzale Michelangelo
Der Piazzale Michelangelo liegt auf einem Hügel oberhalb von Florenz und bietet einen beeindruckenden Rundumblick über die Stadt und ihre Umgebung. Besonders bekannt ist der Platz für die Nachbildung von Michelangelos David sowie weitere Kopien seiner Werke. Hinter dem Denkmal befindet sich eine Loggia, die ursprünglich dazu gedacht war, alle Skulpturen des Künstlers zu präsentieren. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg erreicht man den Platz, wo auch ein Restaurant zur Pause einlädt. Ideal um den Sonnenuntergang anzuschauen.
Pizza
Wenn du Lust auf richtig gute Pizza in Florenz hast, lohnt sich ein Besuch bei Il Pizzaiuolo. Das Lokal wird von einem neapolitanischen Paar geführt und ist bekannt für seine authentische neapolitanische Pizza – besonders beliebt sind die klassische Margherita und die aromatische Tartufata mit Trüffelcreme, Parmesankäse, Büffelmozzarella und Rohschinken. Reservieren lohnt sich, denn der Laden ist oft voll.
Eine weitere Empfehlung ist die Pizzeria Simbiosi Organic Pizza, zentral gelegen und mit freundlichem Service. Die Pizzen sind lecker und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – ideal für eine entspannte Mahlzeit mitten in der Stadt.




Unterkunft in der Toskana
Il Casale di Santamettole
Adresse: Via Di Castello 9A, 50031 Barberino di Mugello, Italien
Wir hatten uns eine Unterkunft in der Toskana ausgesucht. Nach einer Stunde Fahrt von Florenz erreichten wir einen charmanten Landgasthof. Der Blick, der sich uns dort bot, entsprach genau dem Bild, das ich mir schon so lange gewünscht hatte.
Bologna
Von unserer Unterkunft ging es für uns weiter nach Bologna. Um Stress mit der ZTL-Zone zu vermeiden, entschieden wir uns für die Parkgarage Riva Reno in der Via del Rondone 2. Nach etwa eineinhalb Stunden Fahrt waren wir dort.

Venedig von Bologna
Bologna hat ein gut gehütetes Geheimnis: die versteckten Kanäle. Die meisten sind längst überbaut, doch an der Via Piella gibt es ein winziges Fenster, das dir einen farbenfrohen Blick auf das alte Wasserwegenetz eröffnet. Meistens musst du dich kurz in die Schlange stellen, aber das Warten lohnt sich – der Ausblick ist ein echtes Highlight


Der schiefste Turm von Italien
Die beiden Türme von Bologna, Asinelli und Garisenda, sind das Wahrzeichen der Stadt. Besonders der Garisenda-Turm fällt auf, da er sich noch stärker neigt als der berühmte Schiefe Turm von Pisa. Wer die 498 Stufen des Asinelli-Turms erklimmt, wird mit einem atemberaubenden Panoramablick über Bologna belohnt. Der Aufstieg kostet sechs Euro und ist wegen der steilen Treppen nicht für alle Besucher geeignet . P.za di Porta Ravegnana, 40126 Bologna BO, Italien


Piazza Maggiore
Im Herzen der Altstadt liegt die Piazza Maggiore – Bolognas weitläufiger Hauptplatz. Mit ihren historischen Gebäuden, allen voran der imposanten Basilica di San Petronio, erzählt sie von der langen Geschichte der Stadt. Am schönsten lässt sich die Atmosphäre bei einem Kaffee in einem der umliegenden Lokale genießen, während man das geschäftige Leben ringsum auf sich wirken lässt.


Quadrilatero
Im Quadrilatero schlägt das Shopping-Herz Bolognas. Hier findest du nicht nur Luxuslabels wie Gucci oder Louis Vuitton, sondern auch den lebhaften Mercato di Mezzo mit seinen köstlichen Spezialitäten. Nach einem Bummel durch die Gassen lohnt sich ein Stopp bei DeGusto: Aperol Spritz und Pizza gibt es dort schon ab sechs Euro – ideal, um das bunte Treiben zu genießen.
Lage: Via Clavature 12, Bologna, Italien
Nach all den Metropolen unserer Reise war Bologna eine willkommene Abwechslung: entspannt, überschaubar und ohne das übliche Gedränge.

Mailand / Monza / Bergamo
Von Bologna aus machten wir uns in Richtung Gardasee auf und übernachteten zunächst in der Umgebung von Mailand.
Im Mercure Milano Agrate Brianza
Weil wir Mailand schon kannten, entschieden wir uns stattdessen für einen kleinen Abstecher nach Monza – natürlich zur legendären Formel-1-Strecke. Nach einer erholsamen Nacht ging es dann weiter nach Bergamo.
Bergamo
Bergamo besteht aus zwei Teilen: der modernen Città Bassa und der historischen Città Alta. Letztere erreichst du bequem mit der Standseilbahn, die bereits seit 1888 in Betrieb ist.
Wir sind mit allerdings mit dem Bus in die Oberstadt gefahren, da es eine lange Schlange bei der Seilbahn gab. Oben angekommen erwarten dich mittelalterliche Stadtmauern, die heute zum UNESCO-Welterbe zählen, sowie herrliche Ausblicke über die Stadt.
Ein kulinarischer Tipp:
Im traditionsreichen Lokal La Marianna wurde das berühmte Stracciatella-Eis erfunden.
La Marianna Ristorante, L.go Colle Aperto, 4, 24129 Bergamo
Parken
Parkhaus Piazza Libertà . Es hat mit über 600 Parkplätzen ordentlich Kapazität und liegt nur ca. 5 Minuten von der Standseilbahn entfernt. Pro Stunde bezahlt man 2,20€. Wer den ganzen Tag in Bergamo verbringen will, zahlt maximal 15€.
Via Zelasco Giovanni E Rodolfo, 7
Bergamo, Lombardia 24121, IT

Monza
Die Rennstrecke von Monza – das Autodromo Nazionale Monza – ist eine der traditionsreichsten und schnellsten Formel‑1‑Strecken der Welt. Sie liegt im königlichen Park von Monza, nördlich von Mailand, und wird oft als „Tempel der Geschwindigkeit“ bezeichnet.

Auch außerhalb der Rennwochenenden kann man Führungen buchen, die Boxenanlagen besichtigen oder sogar selbst mit dem Auto über die Strecke fahren.

Stracciatella Eis



Ziege auf dem Baum




Gardasee
Limone sul Garda
Etwa zwei Stunden von Bergamo entfernt erreichten wir unsere nächste Unterkunft, in der wir vier Nächte verbrachten. Es war bereits unser dritter Aufenthalt dort, und der Ausblick begeistert uns jedes Mal aufs Neue.
Hotel Cristina, Via Tamas, 20, 25010 Limone Sul Garda BS, Italien
Unser erster Ausflug ging auf dem Monte Baldo
Die Seilbahn von Malcesine auf den Monte Baldo kostet für Erwachsene rund 28 € (Hin- und Rückfahrt), Kinder zahlen weniger. Tickets können vorab online gekauft werden, was besonders in der Hochsaison empfehlenswert ist, da die Wartezeiten oft sehr lang sind.
Die Gondeln drehen sich während der Fahrt um die eigene Achse, sodass man einen Rundumblick auf den See und die Berge hat.
Malcesine selbst ist ein malerischer Ort am Gardasee mit einer Burg, engen Gassen und einer schönen Uferpromenade.









Cascata del Varone (Wasserfall)
Nur wenige Kilometer nördlich des Gardasees, im kleinen Ort Tenno, liegt ein beeindruckendes Naturdenkmal: die Cascata del Varone. Der Wasserfall stürzt fast 100 Meter tief durch eine schmale Felsschlucht und bietet ein Schauspiel, das Besucher seit Jahrhunderten fasziniert.
Bereits beim Eintritt in den Parco Grotta Cascata del Varone spürt man die besondere Atmosphäre. Der Park ist täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet und kostet rund 7 € Eintritt. Neben dem Wasserfall selbst erwartet dich ein liebevoll angelegter botanischer Garten, in dem Zypressen, Oleander und Hortensien blühen und die Wege säumen.
Um den Wasserfall aus verschiedenen Perspektiven zu erleben, wurden Treppen und Stege direkt in die Felsen gebaut. So gelangt man zunächst zur unteren Schlucht, wo man die Kraft des Wassers hautnah spürt. Anschließend führt ein Weg weiter hinauf zur oberen Schlucht – dort eröffnet sich ein spektakulärer Blick in die Tiefe, während die Gischt die Luft erfüllt.
Bitte denkt an eure Regenjacke.
Wer Lust auf ein wenig Nervenkitzel hat, sollte sich die Tibeterbrücke von Torri del Benaco nicht entgehen lassen. Erst 2019 eröffnet, ist sie noch ein echter Geheimtipp am Gardasee. Die Brücke spannt sich in 45 Metern Höhe über eine Schlucht und misst 34 Meter in der Länge – ein Erlebnis, das garantiert für Adrenalin sorgt. Wer allerdings unter Höhenangst leidet, sollte sich gut überlegen, ob er den Schritt wagt.
Der Weg dorthin ist bereits ein kleines Abenteuer: Ausgangspunkt ist das Dorf Borgo Crero, das man über eine schmale, kurvenreiche Straße erreicht. Dort gibt es einen kleinen Parkplatz, von dem aus die Wanderung startet. Laut Beschilderung sind es nur etwa 500 Meter bis zur Brücke – in der Realität führt der Weg jedoch bergauf. Zunächst folgt man der asphaltierten Straße, die schließlich endet und in einen Naturpfad übergeht. Ab hier geht es über unebenes Gelände, weshalb festes Schuhwerk unbedingt empfehlenswert ist.
Die Strecke ist nicht immer eindeutig markiert, daher sollte man die versteckten Wegweiser aufmerksam im Blick behalten. Nach rund 20 Minuten erreicht man schließlich die Brücke – eingebettet in die Natur, mit einem Ausblick, der die Mühen des Aufstiegs sofort vergessen lässt.
Die Überquerung selbst ist ein besonderes Erlebnis: Unter den Füßen schwingt die Brücke leicht, während sich der Blick in die Tiefe öffnet. Wer sich traut, wird mit einem unvergesslichen Panorama belohnt.
Tibeterbrücke in Torri del Benaco – ein Abenteuer in luftiger Höhe
Via per la Casetta, 37010 Torri del Benaco VR, Italien
Weitere Ausflugstipps
1. Gardaland
Zu den Top-Attraktionen und Sehenswürdigkeiten am Gardasee gehört der Freizeitpark Gardaland. Der Vergnügungspark liegt in der Gemeinde Castelnuovo del Garda und ist der größte Freizeitpark Italiens.
Mit seinen zahlreichen Themenbereichen, spektakulären Achterbahnen und familienfreundlichen Shows bietet Gardaland Unterhaltung für jedes Alter. Neben klassischen Fahrgeschäften gibt es auch aufwendig gestaltete Themenwelten, die Besucher in Fantasie- und Abenteuerwelten eintauchen lassen. Besonders beliebt sind die Wasserattraktionen im Sommer, die für Abkühlung und Spaß sorgen.
2. Manerba del Garda
Ein besonderes Highlight sind die Ruinen der Rocca di Manerba del Garda, die hoch oben auf einem Felsen thronen und einen fantastischen Panoramablick über den Gardasee eröffnen. Wer hier heraufsteigt, wird mit einer einmaligen Aussicht belohnt.
Auch die Uferpromenade lädt zum Verweilen ein – mit ihren charmanten Cafés und der entspannten Atmosphäre ist sie ideal für einen gemütlichen Spaziergang.
3. Madonna di Montecastello
Hoch über dem Gardasee thront das Heiligtum der Madonna di Montecastello auf einem Kalksteinfelsen bei Tignale. Der Wallfahrtsort liegt auf 691 Metern Höhe und ist über eine schmale Straße oder einen Fußweg erreichbar.
Das Bauwerk geht auf einen alten Tempel zurück, wurde später zur Burg und schließlich zum Heiligtum umgestaltet. Besonders sehenswert sind die Fresken im Stil von Giotto sowie die eindrucksvolle Aussicht über den See.
Ein kleiner Pfad führt zudem zu Höhlen aus dem Ersten Weltkrieg und weiter bis zu einem Kreuz auf 779 Metern Höhe – ein lohnender Abstecher für Wanderer und Geschichtsinteressierte.
Madonna di Montecastello, 25080 Brescia, Italien
4. Ponale-Weg & Ponale-Wasserfall
Der Ponale-Weg zählt zu den bekanntesten und schönsten Panoramawegen am Gardasee. Er verbindet Riva del Garda mit dem Ledrotal und verläuft spektakulär entlang steiler Felswände über dem See. Ursprünglich war er eine Straße, heute ist er ein beliebter Rad- und Wanderweg mit atemberaubenden Ausblicken.
Ein besonderes Highlight entlang der Strecke ist der Ponale-Wasserfall. Der Zugang liegt etwas versteckt hinter dichter Vegetation nahe einer Brücke über den Ponale-Bach. Erst kurz vor dem Eingang erkennt man die dunkle Grotte, die zum Wasserfall führt. Gerade weil er nicht sofort sichtbar ist, wirkt dieser Ort besonders geheimnisvoll und idyllisch.
Der Weg zum Wasserfall zweigt nach dem Abschnitt „Ponale Alto“ ab und führt über eine kleine Brücke. Von dort gelangt man links weiter direkt zum Wasserfall – ein lohnender Abstecher für alle, die Natur und Ruhe suchen.
Nachdem wir unseren Urlaub am Gardasee beendet hatten, fuhren wir weiter nach Pasing (München). Zum Glück wohnen dort unsere Verwandten, sodass wir direkt bei ihnen unterkommen konnten. Zu dieser Zeit fand noch das Oktoberfest statt, das wir natürlich besucht haben – stilecht in Tracht
Oktoberfest
Herzogenstand & Walchensee
Am letzten Tag führte uns unsere Reise noch einmal hoch hinaus: Wir machten eine Wanderung am Herzogstand, einem der bekanntesten Gipfel in den Bayerischen Alpen. Der Aufstieg per Gondel belohnte uns mit einem grandiosen Blick über den Walchensee, dessen türkisblaues Wasser im Sonnenlicht glitzerte. Die Kombination aus Berg und See war ein perfekter Abschluss unserer Tour – Natur pur, klare Luft und ein Panorama, das man nicht vergisst.
Details zu den Fahrpreisen der Herzogstandbahn (Stand 2025)
Erwachsene:
Berg- & Talfahrt: 21,00 €
Einzelfahrt: 12,00 €
































































































